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Mo
22
Jun
2020

Wolfsnachweis in Willebadessen/ Kreis Höxter


 

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Höxter.

Am Morgen des 16.05.2020 wurden auf einer Weide bei Willebadessen fünf Schafe verletzt aufgefunden. Ein Schaf ist später an seinen Bissverletzungen verendet. Die genetischen Untersuchungen der Speichelproben durch das Forschungsinstitut Senckenberg haben nachgewiesen, dass die Schafe von einem Wolf verletzt wurden. Bisher liegen noch keine Ergebnisse zur Identität des betreffenden Wolfes vor. Der Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert.

In Nordrhein-Westfalen werden über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierschäden entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Weitere entschädigungsfähige Kosten sind beispielsweise angefallene Tierarztkosten oder Schäden an der Zäunung. Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Senne und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Senne, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

Homepage des Forschungsinstitut Senckenberg Gelnhausen: https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/