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Fr
2
Okt
2020

Wolfsgebiet Schermbeck: Neue Nachweise von GW954f


 

Im August 2020 hatte es im Wolfsgebiet Schermbeck binnen vier Wochen elf Übergriffe auf Weidetiere gegeben, die aufgrund der Datenlage überprüft werden konnten. Wie die inzwischen vorliegenden Untersuchungen des Forschungsinstituts Senckenberg ergeben haben, konnte in zehn Fällen die Wölfin GW954f als Verursacherin nachgewiesen werden. In neun Fällen gab es allerdings keinen ausreichenden Schutz gegen Wolfsübergriffe, in zwei Fällen entsprach der Schutzzaun nach einer ersten Bewertung dem empfohlenen Standard. Eine abschließende Beurteilung der Herdenschutzmaßnahmen durch die Landwirtschaftskammer steht noch aus. Herdenschutzhunde kamen in keinem der genannten Fälle zum Einsatz.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Umweltministeriums NRW vom 01.10.2020.