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Di
1
Dez
2020

Wolfsnachweis im Kreis Paderborn


 

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Paderborn.

Am 16. Oktober 2020 wurde in einem Waldgebiet bei Altenbeken Raubtierkot gefunden. Die genetische Untersuchung durch das Forschungsinstitut Senckenberg hat nachgewiesen, dass dieser Kotfund von einem weiblichen Wolf mit der Kennung GW1897f stammte. Die Wölfin wurde erstmals nachgewiesen; das Herkunftsrudel ist bisher nicht bekannt.

Die Gemeinde Altenbeken liegt im Wolfsgebiet Senne, welches im Jahr 2018 ausgewiesen wurde, weil hier mehrfach eine Wölfin mit der Kennung GW1044f festgestellt worden war. Seit Oktober 2018 ist diese Wölfin nicht mehr nachgewiesen worden und gilt aktuell als verschollen. Ob sich die neue Wölfin dauerhaft im Raum Altenbeken ansiedeln wird oder weiterzieht, ist offen.

Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Senne und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Senne, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

Homepage des Senckenberg Forschungsinstituts Gelnhausen: https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/