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Mo
7
Dez
2020

Wolfsgebiet Schermbeck: Neue genetische Nachweise der Wölfin GW954f


 

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) teilt mit, dass am 14. Oktober 2020 zwei Schafe in Schermbeck und am 11. November 2020 ein Schaf in Hünxe nachweislich von der Wölfin GW954f getötet wurden. Die Halter können bei der Bezirksregierung Düsseldorf eine Entschädigung beantragen, sofern zum Zeitpunkt des Übergriffs ein wolfsabweisender Grundschutz gemäß Förderrichtlinien Wolf vorhanden war.

Die Landwirtschaftskammer NRW bietet eine ausführliche Beratung zu den möglichen Herdenschutzmaßnahmen gem. Förderrichtlinien Wolf für alle Weidetierhalter an: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/schafhaltung/haltung/wolfsgebiete.htm

Bei Haus- und Nutztierschäden mit Wolfsverdacht ist es wichtig, innerhalb von 24 Stunden eine Probenahme für die genetische Auswertung zu sichern. Betroffene Tierhalterinnen und Tierhalter sind gebeten, sich unmittelbar nach dem Auffinden getöteter Tiere an das Landesumweltamt (LANUV) zu wenden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende ist dies über die Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV möglich: Tel.: 0201-714488, werktags steht die Zentrale des LANUV zur Verfügung: Tel.: 02361-305-0.

Alle Informationen zum Thema Wolf, wie dem genetischen Nachweis, den einzelnen Wolfsgebieten in Nordrhein-Westfalen oder den erfolgten Wolfsnachweisen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

Homepage des Senckenberg Forschungsinstituts Gelnhausen: https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/